ProBe – ProBerufsorientierung

Projekt zwischen Berufsschule und Gesamtschule Battenberg

Eine Kooperation von Beruflichen Schulen, der Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft, der Agentur für Arbeit und Hauptschulen des Landkreises.

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Mit dem seit Februar 2012 laufenden Projekt ProBe – Pro Berufsorientierung ist im Landkreis Waldeck-Frankenberg ein erfolgreiches Kooperationsprojekt der Hans-Viessmann- Schule mit dem Hochsauerlandkreis aufgegriffen und in die Umsetzung gebracht worden.

ProBe – Pro Berufsorientierung an der Hans-Viessmann-Schule

Schülerinnen und Schüler der Hauptschulzweige der Ortenbergschule Frankenberg (Eder), der Grund- und Hauptschule Allendorf (Eder), der Gesamtschule Battenberg (Eder) und der Cornelia-Funke-Schule Gemünden/ Wohra haben ab dem 1. Februar 2012 die Möglichkeit, durch das Modell „ProBe – Pro Berufsorientierung“ fachpraktische Fähig- und Fertigkeiten herauszufinden und zu vertiefen. Neben ihrer eigentlichen schulischen Ausbildung an der Stammschule werden sie über einen Zeitraum von zwei Jahren durch das Projekt „ProBe“ begleitet. Ein Jahr lang (Klasse 8) werden sie dabei an einem Tag in der Woche nachmittags auch und zusätzlich die Hans-Viessmann- Schule besuchen und Einblicke in neun Berufsfeldern gewinnen. Unterstützt werden sie dabei in der Praxisphase von Fachlehrern der Schule in Frankenberg.

Die Schüler/innen können sich mit dem Projekt „ProBe“ idealerweise bereits ab dem siebten Schuljahr mit der Frage auseinandersetzen, wie sie sich ihre berufliche Zukunft vorstellen. Hierzu sollen auch die Erfahrungen aus dem Elternhaus hinzugezogen werden. Nicht zuletzt kommt es darauf an, rechtzeitig Wunsch und Wirklichkeit in Einklang zu bringen: der Ausbildungswunsch soll realisierbar sein, die Fertigkeiten und Kenntnisse der Schüler/ innen sollen festgestellt und sukzessive verbessert werden (Kompetenzansatz). Das soll letztlich dazu führen, dass die Ausbildung erfolgreich zu Ende geführt wird. Besonders in der praktischen Phase wird Wert darauf gelegt, dass die Schüler/innen auch erfahren, was es heißt, in einem Team zu arbeiten, für Arbeitsabläufe verantwortlich zu sein, sich aufeinander verlassen zu können und dies alles auch reflektierend beurteilen zu können.

Maßgeblich gefördert wird das Projekt durch die Industrieund Handelskammer Kassel, die Agentur für Arbeit, den Landkreis Waldeck-Frankenberg und die Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg. Maßnahmeträger ist das Forum Umwelttechnik e.V. aus Frankenberg.